Eine Mischung aus verschiedenen Nüssen auf beigem Hintergrund.

Warum der Mineralstoff Magnesium für Muskeln, Nerven und Energie so wichtig ist

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Wichtig sind gewissermaßen alle Mineral- und Nährstoffe im menschlichen Körper sowie Organismus, Magnesium ist mitunter aber noch ein wenig wichtiger als vergleichbare Stoffe – weil es an verschiedenen, relativ vielen Stoffwechselprozessen einen Anteil hat. Außerdem: Unser Körper kann Magnesium gar nicht selbst herstellen, auch dadurch grenzt sich der Mineralstoff von anderen seiner Art ab.

Magnesium und die Muskelfunktion

Magnesium kann zu einer normalen Muskelfunktion beitragen. Der Mineralstoff hat dahingehend einen Anteil an der Koordination von An- und Entspannung, ist also an der Signalübertragung beteiligt. Ein konkreter Vorteil bei Wettkämpfen ist hingegen, so die Verbraucherzentrale, nicht belegt. Gleichermaßen warnt die Stiftung Warentest, dass zu viel Magnesium sogar schaden kann. Aber der nötige Bedarf sollte gedeckt werden, denn ein Mangelzustand ist ebenfalls nicht vorteilhaft.

Anteil am Nervensystem und dem Energiestoffwechsel

Magnesium kann außerdem zu einer normalen Funktion des Nervensystems beitragen. Nerven sind bei Lebewesen im Dauereinsatz: Sie übertragen elektrische Signale innerhalb des Körpers, Magnesium hat an dieser Signalübertragung einen Anteil. Dadurch spielt es indirekt eine Rolle bei der Koordination einzelner Körperfunktionen.

Weiterhin kann Magnesium zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen. Unser Körper gewinnt seine Energie aus Nahrung, die im Körper aber erst durch hochkomplexe Prozesse in Energie umgewandelt werden muss. Magnesium nimmt dabei die Rolle als Cofaktor einzelner Enzyme ein, welche am Prozess der Energietransformation im Organismus beteiligt sind.

Hilft Magnesium bei Müdigkeit und genereller Ermüdung?

Magnesium kann Ermüdung und Müdigkeit reduzieren. Das liegt daran, dass eine Unterversorgung des Mineralstoffhaushalts im Körper zu Ermüdung führt. Ist der Mineralstoffhaushalt normalisiert, unterstützt das wiederum den normalen Energiehaushalt. Wer mit Mineralstoffen also unterversorgt ist, könnte schneller ermüden als jemand, der einen normalen Mineralstoffhaushalt hat – und dazu gehört eben auch ein normaler Anteil an Magnesium. Insbesondere in stressigen Phasen oder solchen mit erhöhter körperlicher Belastung ist darauf zu achten.

Sofern eine generelle Ermüdung anhält, sollte diese aber unbedingt mit dem eigenen Arzt des Vertrauens besprochen werden. Generelle und anhaltende Ermüdungserscheinungen können auf eine Vielzahl von Ursachen zurückgeführt werden, nicht unbedingt muss der Mineralstoffhaushalt der Grund dafür sein.

Dem Magnesiumhaushalt auf die Sprünge helfen

In Belastungsphasen kann eine Unterversorgung durch Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesiumbisglycinat von BIOGENA ausgeglichen werden. Magnesiumbisglycinat gilt häufig als gut verträglich, hierbei handelt es sich um eine organische Magnesiumverbindung.

Des Weiteren enthalten viele pflanzliche Lebensmittel Magnesium. Darunter beispielsweise Nüsse wie Mandeln, Cashews und Kürbiskerne, auch Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Kichererbsen enthalten Magnesium. Vollkornprodukte und Gemüse wie Spinat, Brokkoli und Mangold gelten ebenfalls als Magnesiumlieferanten.

Speziell in stressigen Phasen vorsorgen

Ein erhöhter Bedarf in Belastungsphasen kann in verschiedenen Situationen vorliegen: Zum Beispiel bei intensiven körperlichen Tätigkeiten oder wenn viel Sport gemacht wird. Das Risiko einer Unterversorgung nimmt außerdem zu, wenn eine unausgewogene Ernährung vorliegt, die dem Körper nicht genügend Magnesium bereitstellt. Hierbei ist erneut daran zu denken, dass der menschliche Körper Magnesium nicht selbständig produzieren kann und daher auf eine ausreichend hohe externe Versorgung angewiesen ist. Weiterhin ist aber darauf zu achten, dem Körper nicht zu viel des Mineralstoffes hinzuzuführen.