Superfoods

Rote Beete - der regionale Alleskönner

Rote Beete steigert Deine Leistungsfähigkeit und hilft Deinem Körper beim Entgiften. In der Küche kannst Du die Rübe vielfältig einsetzen.

rote Beete Knolle
Ob roh oder gekocht, die rote Beete steckt voller gesunder Inhaltsstoffe.
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Schon in der Antike war die Heilwirkung von Roter Beete geschätzt. Auch unsere Mütter und Großmütter wussten um den gesunden Effekt der roten Knolle. In den letzten Jahren wurde sie dann plötzlich zum Superfood auserkoren und pinker Hummus oder Smoothie Bowls mit Roter Beete sind nun auf vielen Speisekarten hipper Restaurants zu finden.

Auch Du kannst von der Kraft der Roten Beete profitieren und im Rahmen einer vegetarischen, veganen oder der VETOX-Ernährung mit ihr Deinen Speiseplan aufpeppen. Schließlich hat die Rote Beete einen interessanten Geschmack, ist super kalorienarm, liefert Dir wertvolle Nährstoffe wie zum Beispiel Eisen, Zink und Vitamin C und wirkt sich darüber hinaus positiv auf zahlreiche Deiner Körperfunktionen aus.

  • Sie hilft Dir zum Beispiel, Eisenmangel vorzubeugen, wodurch Du Dich wacher und fitter fühlst.
  • In der Schwangerschaft versorgt sie Dich mit Folsäure.
  • Und wenn Du gerne Sport machst, kannst Du mit der Roten Beete von einer erhöhten Leistungsfähigkeit profitieren.

Aufgepasst! Wir zeigen Dir, wie Du Die rote Rübe in der Küche einsetzen kannst und wie Du ihre wertvollen Mikro- und Makronährstoffe am besten aufnimmst.

Hättest Du das gewusst? Diese Nährwerte hat Rote Beete

Diese Vitalstoffe in der Roten Beete sind besonders wertvoll für Deine Gesundheit

Eisen: Sowohl das enthaltene Eisen als auch die B-Vitamine fördern die Blutbildung. Mit einer Portion Roter Beete, also 200 Gramm, nimmst Du rund 1,8 Milligramm Eisen zu Dir. Das deckt Deinen Tagesbedarf von 12 Milligramm um 15 Prozent! Mit einem gut gefüllten Eisenspiegel fühlst Du Dich leistungsfähig, bist konzentrierter und fitter. Im Rahmen einer veganen oder vegetarischen Ernährung ist es umso wichtiger, dass Du Deinen Eisenspiegel im Blick hast, schließlich wird das pflanzliche Eisen etwas schlechter vom Körper aufgenommen als Eisen aus tierischen Lebensmitteln. Mehr zu Vitalstoff Eisen erfährst Du im VETOXBeitrag: Schluss mit Eisenmangel: Diese Lebensmittel sorgen für pure Energie und stärken Dein Immunsystem.

Tipp: Trinke am besten ein Glas Orangensaft zur Roten Beete oder gib einen Spritzer Zitronensaft in Dein Gericht mit Roter Beete. So nimmt Dein Körper das pflanzliche Eisen aus dem Gemüse besser auf.

Mit unserer VETOX-Ernährung kommst Du außerdem gar nicht erst in die Situation, nicht genügend Nährstoffe zu Dir zu nehmen, da unser Ernährungskonzept alle lebensnotwendigen Mikro- und Makronährstoffe berücksichtigt, die Dein Körper benötigt. Mit den VETOX-Ernährungsplänen garantieren wir Dir eine optimale Versorgung - für die extra Portion Energie.

Folsäure: 200 Gramm Rote Beete decken mit 166 Mikrogramm Folsäure Deinen Tagesbedarf um rund 40 Prozent. Insbesondere wenn Du schwanger bist, ist Dein Folsäure-Bedarf erhöht, da die Folsäure die Produktion neuer Zellen unterstützt. Für eine gesunde Entwicklung Deines Babys ist Folsäure essenziell. Auch wenn Du Dich gerade in einem Heilungsprozess befindest und eine Wunde oder eine Verletzung hast, kann Dir Folsäure helfen, diesen Prozess zu beschleunigen.

Achtung: Folsäure reagiert sehr empfindlich auf Licht und Wärme. Achte daher darauf, Rote Beete am besten roh zu verzehren, damit noch maximal viel Folsäure darin enthalten ist. Rote Beete-Saft kannst Du selber herstellen – er enthält mehr Nährstoffe als der pasteurisierte Saft in der Flasche, der bereits Licht und Wärme ausgesetzt war.

Vitamin C: Auch wenn Zitronen oder Orangen mit rund 53 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm deutlich mehr von dem gesunden Stoff enthalten als Rote Beete, so ist er dennoch nicht zu vernachlässigen und wirkt in Kombination mit den anderen Nährstoffen positiv auf Dein Immunsystem. Vitamin C schützt Dich vor Infekten und stärkt die Abwehrkräfte, der Tagesbedarf liegt bei 95 bis 110 Milligramm pro Tag.

Zink: Zink stärkt ebenfalls die Abwehrkräfte, wie US-amerikanische Studien herausgefunden haben und geht daher in Kombination mit dem in Rote Beete enthaltenen Vitamin C eine Top-Kombination für Dein Immunsystem ein.

Kalium: Das Spurenelement Kalium reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper, trägt zur Regeneration von Zellen bei und bildet die Grundlage für eine gesunde Funktion der Nerven. Weitere Lebensmittel, die viel Kalium enthalten sind zum Beispiel Linsen mit rund 260 Milligramm pro 100 Gramm, Staudensellerie mit ebenfalls 260 Milligramm auf 100 Gramm und Himbeeren mit 70 Milligramm pro 100 Gramm. Himbeeren und Rote Beete kannst Du übrigens auch gut miteinander kombinieren. Wie wäre es zum Beispiel mit unserem leckeren „Himbeer-Rote-Beete-Smoothie“ mit jeder Menge Kalium-Power und vielen weiteren wertvollen Nährstoffen?

Weitere Superstoffe in der Roten Beete, die sie zum Superfood machen

Betanin: Der sekundäre Pflanzenstoff Betanin, der in Roter Beete erhalten ist, sorgt für die intensive Rotfärbung der runden Rübe. Er wirkt außerdem entgiftend, indem er die Funktion Deiner Leber ankurbelt und die Gallenblase bei der Produktion von Verdauungssäften unterstützt. Dadurch wird Dein Stoffwechsel angeregt und Giftstoffe im Körper können schneller ausgeschieden werden.

Nitrate: In einer Studie an der University of North Umbria wurde herausgefunden, dass Rote Beete die Leistungsfähigkeit steigert. Sie verkürzt Regenerationsphasen nach dem Sport und senkt zudem den Blutdruck. Zurückzuführen ist dieser Effekt unter anderem auf die in der Superknolle enthaltenen Nitrate. Sie erweitern die Blutgefäße, was den Druck in den Venen senkt. Zudem wird mehr Sauerstoff durch das Blut zu den Muskeln transportiert, was Dich nicht nur leistungsfähiger und fitter macht, sondern zum Beispiel während des Sports auch die Belastung des Herzens reduziert. Ablagerungen in den Arterien wird vorgebeugt, wodurch auch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte sinkt. Eine Studie der Kyung Hee University in Südkorea kam zu denselben Ergebnissen. Dank der Nitrate und dem enthaltenen Magnesium wirkt Rote Beete zudem krampflösend auf die Muskeln. Als Alternative zu Blutdrucksenkern, wie sie chronische Bluthochdruckpatienten einnehmen müssen, ist Rote Beete-Saft nicht geeignet, wie eine Studie der Londoner Queen Mary University ergeben hat, für Sportler ist der blutdrucksenkende Effekt aber durchaus positiv.

Wann wird Nitrat zu gesundheitsgefährdendem Nitrit? So kannst Du Dich schützen

Die Schattenseite von Nitraten wollen wir hier nicht unerwähnt lassen. Sie kommen ganz natürlich in den Böden vor, in denen Rote Beete wächst, werden aber auch über Düngemittel künstlich hinzugefügt. Nitrate können sehr positive Effekte auf die Gesundheit haben, bei falscher Lagerung mangelnder Hygiene oder der falschen Zubereitung können sie aber in Nitrit umgewandelt werden, das krebserregende Stoffe bilden kann. Um dies zu vermeiden geben wir Dir 8 Tipps:

  1. Kaufe Freiland-Rote Beete und nicht die aus dem Gewächshaus. Auf dem Markt oder im Bio-Supermarkt kannst Du die Herkunft erfragen, wenn sie nicht eh schon dabei steht. Weitere Einkaufstipps findest du hier.
  2. Greife auf Rote Beete aus biologischer Landwirtschaft zurück, denn darin ist weniger Düngemittel enthalten.
  3. Die Rote Beete sollte sich beim Kauf prall anfühlen und nicht weich oder schrumpelig. Prall spricht für Frische und dafür, dass die Rote Beete richtig gelagert wurde.
  4. Die Schale der Roten Beete sollte noch intakt sein.
  5. Wenn die Rote Beete aus der Region kommt, sind die Transportwege kurz, so bleibt der CO2-Fußabdruck klein.
  6. Rote Beete sollte kühl gelagert werden, also am besten im Kühlschrank oder im Keller, denn Wärme kann die Bildung von Nitriten fördern.
  7. Vitamin C fördert nicht nur die Aufnahme pflanzlichen Eisens im Körper, sondern unterdrückt auch die Nitritbildung. Ein Glas Orangensaft oder ein Spritzer Zitronensaft zur Roten Beete helfen also gleich doppelt.
  8. Wärme Rote Beete nachdem Du sie einmal gekocht und zubereitet hast, nicht wieder auf, da dies zur vermehrten Bildung von Nitrit beitragen kann.

Wie hoch der Nitratgehalt in Roter Beete ist, lässt sich nicht genau sagen, da er stark von der Beschaffenheit der Böden sowie der Düngung abhängt. Auch klimatische Verhältnisse haben einen Einfluss. Studien des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit haben ergeben, dass der Nitratgehalt in frischer Roter Beete mehr als doppelt so hoch ist wie im konservierten Produkt: 1904 mg auf 1 Kilogramm vs. 765 mg auf 1 Kilogramm. Der Grund dafür liegt im Kochvorgang. Unerwartet hoch oder gesundheitsbedenklich sind die Nitratwerte aber sowohl bei den untersuchten rohen als auch konservierten Produkten nicht – mit einer guten Lagerung und Verarbeitung der Roten Beete trägst Du dazu bei, dass das auch so bleibt und kein Nitrat in Nitrit umgewandelt wird.

Achtung bei Nierensteinen: Das in Roter Beete enthaltene Nitrat kann sich in den Harnwegen ablagern, was zur Bildung neuer Steine beitragen kann. Wenn Du also zu Nierensteinen neigst, sprich besser mal mit Deinem Arzt, ob und wie viel Rote Beete Du zu Dir nehmen kannst. Grundsätzlich ist gekochte Rote Beete für Dich dann besser geeignet als die rohe.

Nichts für Säuglinge: Säuglinge können Nitrat noch nicht abbauen. Gib Deinem Baby also in den ersten sechs Monaten keinen Brei mit Roter Beete zu essen.

Vorsicht vor roten Flecken: So verarbeitest Du Rote Beete richtig

Rote Beete färbt – und zwar so richtig! Wenn Du nicht aufpasst, hast Du beim Verarbeiten von frischer Roter Beete nicht nur ratzfatz dunkelrote Hände, sondern auch rotgefärbte Kleidung. Wir haben daher ein paar Tipps für Dich, wie Du die Rote Beete am besten verarbeitest, ohne dass danach alles rot ist.

  1. Trage Gummihandschuhe und sorge so dafür, dass sich Deine Hände nicht rot verfärben. 
  2. Wasche die Rote Beete unter lauwarmem Wasser vorsichtig ab, um eventuelle Reste von Erde zu entfernen.
  3. Drehe die Rote Beete-Blätter eine Handbreit über dem Blattansatz ab.
  4. Schneide dann den Wurzel- und Stielansatz ab. Nutze dafür ein Messer mit einer glatten Klinge, da Sägemesser das Fruchtfleisch zerstören und zu viel Saft austreten lassen würden.
  5. Anschließend kannst Du sie mit einem Sparschäler schälen, falls Du sie roh verzehren möchtest. Wenn Du keine Handschuhe da hast, schäle die rote Rübe unter fließendem Wasser, sodass der rote Farbstoff direkt weggespült wird und gar nicht erst in die Nähe deiner Kleidung kommt. 
  6. Wenn Du sie kochen willst, lege sie ungeschält für etwa 40 Minuten in kochendes Wasser. Du kannst sie dann nach dem Kochen schälen – die Schale schützt während des Kochvorgangs die Nährstoffe.

Tipp 1: Achte beim Kauf der Knolle darauf, dass die Schale unversehrt ist. Andernfalls kann bereits Rote Beete-Saft ausgetreten und wertvolle Inhaltsstoffe verloren gegangen sein. Du solltest beim Verarbeiten auch nie die lange Wurzel abschneiden, da die Rübe sonst den ganzen wertvollen Saft verliert.

Tipp 2: Wenn sich Deine Hände durch die Knolle doch mal rötlich verfärbt haben, kannst Du sie mit Zitronensaft wieder sauber bekommen.

Tipp 3: Frische Rote Beete hält sich mindestens zwei Wochen im Kühlschrank. Du kannst sie auch einfrieren, falls Du für außerhalb der Saison im Herbst und Winter Vorräte anlegen willst. Dünste sie dafür für etwa 20 Minuten in einem Schuss Wasser. Entferne dann die Schale, zerkleinere sie und verstaue sie im Eisfach,  wo sie sich mindestens zehn Monate lang hält.

Achtung, kein Grund zur Panik: Wenn Du am Tag nach dem Verzehr von Rote Beete auf die Toilette gehst und Dein Urin rötlich verfärbt ist, ist das ganz normal und kein Grund zur Sorge. Die Farbstoffe der Rübe sind so intensiv, dass sie Deine Ausscheidungen verfärben können.

In diesen Monaten kannst Du Rote Beete frisch kaufen

Rote Beete ist ein Wintergemüse und hat von Oktober bis März Hauptsaison. In diesen Monaten kannst Du die frischen Knollen kaufen. Nebensaison hat das Wintergemüse von Mai bis Juni – in dieser Zeit werden schon frühe Rüben geerntet, die besonders zart sind.

Tipp: Wenn Du diese frühen Rüben kochst, brauchen sie nur 20 statt 40 Minuten!

Wie schmeckt Rote Beete eigentlich?

In der Küche kannst Du Rote Beete vielfältig einsetzen, zum Beispiel im Salat, als Suppe, als leckeres Carpaccio oder als Brotaufstrich. Doch wie schmeckt sie eigentlich, die Superknolle?

Rote Beete ist knackig und saftig. Der Geschmack ist süßlich, leicht säuerlich, würzig und schmeckt stark nach Erde. Hast Du schon mal feuchte Erde nach einem kräftigen Regenguss gerochen? Daran erinnert der Geschmack von Rote Beete ein wenig. Viele Menschen mögen keine Rote Beete, da ihnen genau dieser erdige Geschmack zu muffig ist. Zählst Du auch dazu? Dann haben wir hier vielleicht einen Tipp für Dich.

Tipp: Kombiniere Rote Beete mit säuerlichen Lebensmitteln wie zum Beispiel Zitrone oder Apfel. Sie nehmen das erdige Aroma der Roten Beete und brechen es mit viel Frische auf. Wenn Du Essig über die rote Rübe träufelst, kann der erdige Geschmack sogar fast gänzlich neutralisiert werden.

Frische Rote Beete vs. Rote Beete aus dem Glas

Rote Beete aus dem Glas ist oft weniger knackig als die frische, dafür sparst Du Dir den Aufwand sie zu verarbeiten. Auch in Plastik eingeschweißt ist sie erhältlich, aus Gründen der Nachhaltigkeit raten wir Dir von dieser Variante eher ab. Das Glas kann nochmal wiederverwendet werden, das Plastik ist bloß Müll. Außerhalb der Saison kannst Du natürlich auch auf die Produkte aus dem Glas zurückgreifen – oder Du frierst Dir Deine eigenen Vorräte ein und hast so immer frische Rote Beete, wenn Du sie gerade brauchst.

Du kannst Rote Beete-Saft auch fertig in der Flasche kaufen. Achte darauf, dass auf dem Etikett „Kaltgepresst“ steht, um sicherzugehen, dass so viele Nährstoffe wie möglich noch erhalten geblieben sind.

Rezept für Rote Beete Smoothie

Dieser Smoothie gibt Dir morgens den ultimativen Frischekick und versorgt Dich mit wertvollem Eisen, Vitaminen, Vitamin C und Kalium. Er kurbelt Deinen Stoffwechsel an und hilft Deinem Körper beim Schutz Deiner Abwehrkräfte.

Zutaten für 2 große Gläser Smoothie:

  • 1 kleine Rote Beete (circa 120 Gramm)
  • 1 Apfel
  • Eine Viertel Gurke
  • Saft einer halben Zitrone
  • Saft einer Orange
  • 5 g Ingwer
  • 150 ml Apfelsaft
  • Agavendicksaft nach Belieben

Benötigte Utensilien: Schneidebrett, Messer, Reibe, Mixer.

Zubereitung: Putze und schäle die Rote Beete und schneide sie in grobe Würfel. Viertele den entkernten Apfel und schneide die Gurke in grobe Stücke. Gib alles zusammen mit dem Apfelsaft und der gepressten Zitrone, sowie der gepressten Orange in den Mixer und reibe den Ingwer darüber. Anschließend alles fein pürieren und fertig!

Nach Belieben kannst Du einen Schuss Agavendicksaft hinzugeben, falls es Dir nach dem ersten Probieren noch zu erdig oder zu säuerlich schmeckt.

Rezept für veganen Rote Beete-Aufstrich

Auf einer Scheibe Vollkornbrot schmeckt dieser Rote Beete-Aufstrich sehr lecker, ist leicht scharf und sogar vegan! Er liefert Dir viele wertvolle Nährstoffe und ist in nicht mal 20 Minuten zubereitet – YAY!

Zutaten für ein Glas Aufstrich:

  • 2 Rote Beete-Rüben oder 250 g vorgekochte Rote Beete aus dem Glas
  • 60 g Cashewkerne
  • 2 EL Meerrettich (aus dem Glas)
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • Saft einer Limette
  • Salz und Pfeffer

Benötigte Utensilien: Schneidebrett, Messer, Mixer, Zitruspresse, Glas mit Deckel.

Zubereitung: Verarbeite die Rote Beete entweder nach unserer Anleitung und koche sie für 40 Minuten oder greife direkt auf das Produkt aus dem Glas zurück, wenn Du Dir den Aufwand sparen willst.

Würfele sie und gib sie dann zusammen mit allen weiteren Zutaten in einen Mixer und püriere alles so lange, bis es richtig schön cremig ist.

Salz und Pfeffer kannst Du je nach Belieben einsetzen und es so würzen, wie es Dir am besten schmeckt. Anschließend einfach alles ins Glas abfüllen und fertig ist Dein leckerer, selbstgemachter Aufstrich!

Rezept für Rote Beete-Apfel-Carpaccio

Ein Rote Beete-Carpaccio mit Apfel ist eine tolle Vorspeise oder auch ein leckeres, leichtes Mittagessen für heiße Sommertage. Du kommst dafür ganz ohne tierische Produkte aus und kannst Dir im Handumdrehen eine vegane Köstlichkeit auf den Teller zaubern, die sich perfekt in unsere VETOX-Ernährung einfügt, die fünf vegetarische und zwei vegane Detox-Tage in der Woche vorsieht.

An den veganen Tagen hast Du mit diesem Rezept einen absoluten Kracher an der Hand und kannst damit nicht nur Dich selber, sondern auch Deine Gäste verwöhnen. Der Granny Smith-Apfel bricht das Erdige der Roten Beete auf, die Säure der Zitrone und die Süße des Agavendicksaft sorgen für ein schönes Aromenspiel auf der Zunge.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Rote Beete-Knollen
  • 1 Granny Smith-Apfel
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft einer Bio-Zitrone und Zitronenabrieb
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Agavendicksaft

Benötigte Utensilien: Ein Brettchen zum Schneiden des Apfels und der Zitrone, Sparschäler, Gemüsehobel (geht sonst auch mit dem Sparschäler oder einem sehr scharfen Messer), Zitruspresse, Reibe.

Zubereitung: Säubere die Rote Beete gründlich unter fließendem Wasser, entferne dann sowohl den Wurzel- als auch den Stielansatz und schäle sie mit einem Sparschäler. Hobele sie anschließend in feine Scheiben.

Schäle dann den Apfel, entferne das Kerngehäuse und hobele ihn ebenfalls ganz fein. Lege dann die Rote Beete- und die Apfelscheiben auf zwei Tellern aus, presse die Zitrone aus, vermenge den Saft mit Olivenöl, Agavendicksaft und Salz und gib dieses Dressing dann über das Carpaccio.

Anschließend reibst Du noch etwas Zitronenschale darüber und lässt das ganze für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Und Schwupps - fertig ist Dein köstliches Gericht!

Rote Beete: Auch die Blätter kannst Du essen

Nicht nur die Knolle, sondern auch die Blätter der Roten Beete kannst Du essen. Du kannst sie wie Spinat, Brennnesseln oder Mangold als Gemüsebeilage zubereiten und einfach in der Pfanne mit etwas Öl und Zwiebeln andünsten.

Tipp: Roh gekaut helfen Dir Rote Beete-Blätter gegen den unangenehmen Knoblauchatem. Einfach nach dem Essen auf einer Handvoll Blättern kauen und so den Mundgeruch verschwinden lassen.

Regionales Superfood: Rote Beete überzeugt auf ganzer Linie

Rote Beete macht sich nicht nur gut auf Deinem Speiseplan im Rahmen der veganen, vegetarischen oder der VETOX-Ernährung und liefert Dir Energie und Leistungsfähigkeit. Sie ist dabei auch noch absolut umweltverträglich, da sie regional in Deutschland angebaut und verkauft wird. Die Transportwege sind kurz, der ökologische Fußabdruck gering. Mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 130 Gramm pro Kilogramm Rote Beete ist sie exotischen Superfoods wie Avocado (846 Gramm CO2 pro Kilogramm) oder Papaya (4 bis 5 Kilogramm CO2 auf 1 Kilogramm Flugpapaya) in Sachen Ökobilanz also weit voraus und spielt so in derselben Liga wie zum Beispiel Sellerie oder Grünkohl.

Fazit

Rote Beete ist überaus gesund, vor allem die frischen Knollen. Das enthaltene Vitamin C unterstützt in Kombination mit Zink Deine Abwehrkräfte, der Eisengehalt der Rübe fördert die Blutbildung und den Sauerstofftransport in den Zellen und Folsäure ist besonders in der Schwangerschaft wertvoll und kann über Rote Beete aufgenommen werden. Interessant wird Rote Beete vor allem durch das enthaltene Betanin, das Deinen Körper bei der Ausscheidung von Giftstoffen unterstützt, indem es die Leberfunktion ankurbelt. Die Nitrate, die in der roten Rübe enthalten sind, wurden schon viel erforscht, sie senken den Blutdruck, transportieren mehr Sauerstoff durch den Körper, wodurch die Leistungsfähigkeit erhöht wird und schützen das Herz. In unsere Vetox-Ernährung lässt sich Rote Beete erstklassig integrieren – sie liefert viele wichtige Nährstoffe, hat einen kräftigen Geschmack und bringt dank unserer Vetox-Rezepte ordentlich Farbe auf Deinen Teller!

Wird Rote Beete zu warm gelagert, ist die Schale beschädigt oder wird sie nach erstmaligem Kochen nochmal aufgewärmt, kann sich das Nitrat in Nitrit umwandeln, das im Körper krebserregende Prozesse freisetzen kann. Wenn Du unsere Hinweise zur richtigen Lagerung und Verarbeitung von Roter Beete beachtest, musst Du Dir da aber keine Sorgen machen. Greife am besten auf Rote Beete aus ökologischer Landwirtschaft zurück, dort werden weniger Düngemittel eingesetzt und Du weißt, dass es sich um ein hochwertiges Lebensmittel handelt.

Rote Beete entfaltet ihre Super-Power am besten frisch und lässt sich zum Beispiel gut in einem Smoothie trinken oder zu einem Carpaccio verarbeiten. Wenn es mal schnell gehen muss, kannst Du aber auch Rote Beete aus dem Glas kaufen und sparst Dir so auch das farbintensive Verarbeiten, bei dem Du unbedingt Handschuhe tragen und auf Deine Kleidung aufpassen musst.

Deinem Baby solltest Du Rote Beete im ersten halben Lebensjahr noch nicht zu essen geben, da der junge Organismus die enthaltenen Nitrate nicht verarbeiten kann. Auch wenn Du zu Nierensteinen neigst, solltest Du mit der Roten Beete vorsichtig sein und am besten mit Deinem Arzt sprechen, wie viel Rote Beete gut oder schlecht für Dich ist.

Da Rote Beete ein regionales Superfood ist, musst Du Dir bei diesem Lebensmittel keine Sorgen um einen zu hohen ökologischen Fußabdruck machen. Mit 130 Gramm CO2-Ausstoß auf ein Kilogramm Lebensmittel ist sie deutlich umweltfreundlicher als viele exotische Superhelden wie Papaya oder Avocado. In der Riege der regionalen Superfoods wie Sellerie, Wildkräuter, Hagebutte oder Grünkohl kann sie locker mitspielen – wenn Du noch mehr Anregungen benötigst, wie Du mit regionalen Produkten abwechslungsreich kochen kannst, schau doch gerne mal in unsere VETOX-Rezeptdatenbank.