Krankheiten

Diabetes Typ 2: Warum Du mit einer fleischlosen Ernährung der Zuckerkrankheit vorbeugen kannst

Schon zwei vegane Tage pro Woche verbessern Deinen Zuckerstoffwechsel. Verzichtest Du zudem auf zugesetzte Fruktose, verringerst Du Dein Diabetes-Typ-2-Risiko deutlich.

zuckerhaltiges Lebensmittel
Mit vegetarisch oder veganer Ernährung verringerst Du Dein Risiko für Diabetes Typ 2 deutlich, bzw. kannst eine bereits vorhandene Zuckerkrankheit lindern.
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Wusstest Du schon, dass knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland unter Diabetes Typ 2, auch als Altersdiabetes oder Diabetes mellitus bekannt, leiden? Hinzu kommen diejenigen, die von ihrer Erkrankung noch gar nichts wissen. Eine echte Zivilisationskrankheit von der mittlerweile auch viele Kinder betroffen sind. Grund hierfür ist ganz eindeutig unsere ungesunde Ernährung.

Wichtig für eine gesunde Ernährung ist hochwertiges Fett, viel Gemüse und ausgewogene Mahlzeiten wie bei Vetox. Und neueste Forschungen zeigen, warum eine fleischlastige Ernährung die Entstehung von Diabetes Typ 2 fördert.

So hilft Dir als Typ-2-Diabetiker fleischlose Ernährung 

Forschungen in den letzten Jahren haben gezeigt: Eine kohlenhydratarme Ernährung kann bei Typ-2-Diabetes helfen. Das klingt logisch, werden Kohlenhydrate doch in Glukose umgewandelt, die im Körper wiederum zu einer Insulin-Ausschüttung führt. Weniger Glukose sorgt in dem Fall für eine geringere Ausschüttung dieses Hormons, die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse werden entlastet.

Die Alternative zu Kohlenhydraten sind Fett und Eiweiß als Energielieferant. Doch Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrügge haben entdeckt: Wichtig ist, welches Eiweiß und welches Fett Du beim Essen verzehrst! 

Erste Tierversuche hatten gezeigt: Mäuse, die eiweißarm ernährt wurden, hatten deutlich bessere Blutzuckerwerte, verglichen mit den Tieren, die sich normal ernährten.

Im Folgeversuch fanden die Forscher nun heraus: Eine Art von Eiweiß, genauer gesagt, eine Aminosäure wirkt sich negativ auf den Zuckerstoffwechsel aus, nämlich Methionin. Sie ist überwiegend in Fleisch enthalten. Wird sie in geringer Menge aufgenommen, verbessert sich der Zuckerstoffwechsel und die Körperzellen Insulin können wieder besser aufgenommen werden.

Der Grund dafür: Bei geringer Methionin-Aufnahme setzt die Leber FGF21 frei, einen Wachstumsfaktor. Dieses wirkt gleich auf drei Ebenen gegen das gefährliche metabolische Syndrom, es:

  1. verbessert Deinen Zuckerstoffwechsel, 
  2. verringert die Blutfettwerte und
  3. hilft, das Körpergewicht zu reduzieren. 

Mit einer vegetarischen oder veganen Ernährung kannst Du nicht nur Typ-2-Diabetes vorbeugen, sondern auch eine bestehende Erkrankung deutlich lindern. YAH, Veggi-Power!

Mit pflanzlicher Ernährung senkst Du Dein Diabetes-Risiko deutlich

Die Forscher aus Potsdam sagen es in ihrer Studienzusammenfassung ganz deutlich: Die pflanzliche Ernährung verringert Dein Diabetes-Risiko extrem – bzw. verbessert die Situation von Patienten mit bereits vorhandener Typ-2-Diabetes. Und Du kannst Deine Mahlzeiten und Dein Essen sehr einfach mit Vetox planen sowie zusammenstellen, sodass sie sich positiv auf Deine Diabetes Typ 2-Erkrankung auswirken. Starte Deinen Tag doch mit einem Hanf-Riegel mit Goji-Beeren, genieße mittags ein Omelett mit Gemüsefüllung und abends ein veganes Chili sin Carne.

Generell sollte Deine Ernährung reich an Gemüse sein, dieses enthält meist wenig Kohlenhydrate. Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte liefern Dir zwar Kohlenhydrate, allerdings werden diese nur langsam in Deinem Körper umgewandelt und lassen Deinen Blutzuckerspiegel auch nur langsam ansteigen. Auf diese brauchst Du demnach ebenfalls nicht verzichten.

Ähnlich sieht es mit Lebensmitteln wie Obst aus. Viele Obstsorten sind reich an Fruktose. Dieser natürliche Fruchtzucker ist deutlich süßer als Zucker bzw. Haushaltszucker, also Glukose. Dennoch wirkt er sich fast gar nicht auf den Blutzuckerspiegel aus - und erhöhter Blutzucker (Überzuckerung) ist in der Regel kein Problem. Im Übrigen ist auch bei Diabetes Typ 2 Erkrankungen eine Unterzuckerung möglich.

Aber Vorsicht: Das gilt nur, wenn man Fruktose über Obst zu sich nimmt. Entdeckst Du im Supermarkt Lebensmittel mit der Aufschrift „mit Fruktose gesüßt“ – Finger weg. Diese Lebensmittel steigern nämlich– so zeigen Studien – auf Dauer Dein Diabetes-Risiko noch, da sich diese isoliert eingesetzte Fruktose ganz anders auf Deinen Körper auswirkt und eventuell einen Blutzuckeranstieg bewirken kann.

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So entsteht Diabetes Typ 2

Stell Dir vor:

  • Du isst ein Nutella-Brot. 
  • Dein Körper verdaut die vorhandenen Kohlenhydrate, wandelt sie in Glukose um.
  • Er schüttet Insulin aus, um die entstandene Glukose in die Zellen einzuschleusen.
  • Hier liefert sie die Energie, die Dein Körper braucht.
  • Bei Typ-2-Diabetikern kann der Körper nicht mehr ausreichend Insulin ausschütten, um die Glukose in die Zellen zu transportieren. Entweder der Körper produziert einfach nicht mehr genügend Insulin, weil er jahrelang zu viel hiervon bereitstellen musste und die insulinproduzierenden Zellen „erschöpft“ sind. Oder die Körperzellen reagieren nicht mehr auf das Insulin – es kommt zu einer Insulinresistenz. Die Glukose bleibt im Blut, Dein Blutzuckerspiegel steigt immer weiter. Auf Dauer entwickelt sich dann eine Diabetes Typ 2-Erkrankung. 

Tipp: Setze auf ballaststoffreiche Kohlenhydrate, wie z.B. in echtes Vollkornbrot. Im Vetox-Beitrag ballaststoffreiche Lebensmittel findest Du eine lange Liste der besten Ballaststoffquellen. Die machen lange satt und entlasten Deinen Körper.

Übergewicht erhöht Dein Diabetes-Risiko gravierend

Neben mangelnder Bewegung und falscher Ernährung ist Übergewicht die häufigste Ursache von Diabetes Typ 2. Schon zehn Kilogramm mehr als das Normalgewicht erhöhen Dein Diabetes-Risiko um das Zehnfache! Das bedeutet nicht, dass der Körper bei zu vielen Kilos die Insulinproduktion komplett einstellt. Vielmehr ist das Resistin schuld, ein Hormon, das von den Fettzellen abgegeben wird. Es wirkt sich negativ auf die Körperzellen aus und führt dazu, dass sie nicht mehr richtig auf Insulin reagieren.

Die Folge: Die Bauchspeicheldrüse muss deutlich mehr Insulin für die gleiche Menge Glukose bereitstellen. Dieser Aufgabe kann sie aber nur eine bestimmte Zeit lang nachkommen, dann versagen ihre insulinproduzierenden Drüsen aufgrund dieser Strapazen. Auch dann entsteht Diabetes Typ 2.

Tipp: Verliere mit Vetox lästige Pfunde. In unserem Beitrag: Gewicht halten/reduzieren mit Vetox erfährst Du viele tolle Tipps, damit Du den beim Abnehmen so häufigen und gemeinen Yo-Yo-Effekt austrickst!

Diabetes Typ 2: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – Diabetes liegt in der Familie

Darüber hinaus kann Typ-2-Diabetes auch durch eine gestörte Insulinfreisetzung ausgelöst werden. Wenn es in Deiner Familie schon Menschen gibt oder gab, die an Diabetes erkrankt sind, ist Dein Risiko für diese Diabetes-Typ-2-Ursache deutlich erhöht. Ob Deine Verwandten an Diabetes Typ 1 (der Betroffene kann  - häufig von Kindheit an - kein Insulin produzieren) oder Typ 2 erkrankt sind, spielt dabei für Dein Krankheitsrisiko leider keine Rolle. ☹

Bei einer gestörten Insulinfreisetzung reagiert der Körper deutlich weniger auf das ausgeschüttete Insulin, zudem wird es erst zeitlich verzögert ausgeschüttet. Normalerweise steht es recht schnell nach den Mahlzeiten zur Verfügung. In diesem Fall aber dauert es, bis das Insulin bereitgestellt wird, sodass der Blutzuckerspiegel lange erhöht ist. Zudem wird die mit der Nahrung aufgenommene Glukose mit dem Urin ausgeschieden, bevor sie in die Zellen transportiert werden kann. Der Körper hat dadurch weniger Reserven für seine Energieproduktion.

Tipp: Leidest Du ständig unter unerklärlichem Durst, musst häufig auf die Toilette und bist auch tagsüber oft müde? Dann solltest Du Deine Blutzuckerwerte beim Arzt untersuchen lassen. Diese Symptome können auf eine gestörte Insulinfreisetzung hinweisen.

4 Faktoren, die Dein Diabetes-Risiko erhöhen

Zugegeben, die familiäre Vorbelastung wird in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle als Risikofaktor spielen, da heute schon fast 10 Prozent der Deutschen an Typ-2-Diabetes erkrankt sind und damit auch das Krankheitsrisiko an ihre Kinder weitergeben. 

Vier Risikofaktoren entscheiden heute wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es zur Diabetes Typ 2 kommt. Das sind

  • erhöhte Blutfettwerte (Fett oder Blutfette höher als 150 mg/dl Blut)
  • hoher Blutdruck (über 130:80 mmHg) (Verlinkung Blutzucker)
  • hoher Blutzucker (über 140 mg/dl Blut)
  • Übergewicht (Body-Mass-Index über 30) (Verlinkung Adipositas)

Treten diese vier Komponenten zusammen auf, sprechen Ärzte und Wissenschaftler vom sogenannten metabolischen Syndrom, einer Diabetes-Vorstufe. Wenn bei Dir also zum Beispiel der Blutdruck erhöht ist, solltest Du immer auch die anderen Risikofaktoren im Auge behalten, damit diese nicht auch steigen und Dein Typ-2-Diabetes-Risiko extrem ansteigen lassen. Auch einen starken Konsum von Alkohol solltest Du vermeiden.

Diese üblen Folgeerkrankungen drohen bei Typ-2-Diabetes 

Diabetes nagt an Deinem Organismus wie ein gemeiner Parasit. Die Folgen der Diabetes-Erkrankung beschränken sich nicht darauf, dass Glukose schlechter in die Zellen geschleust werden kann. Vielmehr schädigt ein zu hoher Blutzuckerspiegel Deinen Körper in vielen Bereichen:

  • Schädigung der Netzhaut bis zum Erblinden
  • Nierenversagen
  • Durchblutungsstörungen, die in Amputation von Extremitäten enden kann
  • erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Fazit: Schlag Typ-2-Diabetes mit Vetox ein Schnippchen

Diabetes Typ 2 ist heute eine Volkskrankheit und Dein Risiko erhöht sich nicht nur durch Übergewicht, Bluthochdruck & Co, sondern auch durch familiäre Vorbelastung - aber ebenso durch eine fleischhaltige Ernährung.

Gerade wenn Du Dich vegetarisch oder vegan ernährst, verringerst Du Dein Risiko für Diabetes Typ 2 deutlich, bzw. kannst eine bereits vorhandene Zuckerkrankheit lindern. Verzichte neben Fleisch beim Essen auch auf Süßstoffe wie industriell verarbeitete Lebensmittel mit Fruktose – auch wenn sie noch so sehr mit ihrer angeblich „gesunden Süße“ werben. Ernähre Dich mit "gutem" Fett und gesunden Lebensmitteln.

Mit unserer Vetox-Ernährung kannst Du fast all diesen Risikofaktoren entgegenwirken (Außer am Risiko, was Deine Eltern und Großeltern dir vererbt haben, da können wir leider nichts ändern).